Internationale Workcamps in Kooperation mit NP Sternberger Seenland, Imkerverein Brüel, Nabu Kreisverband und VjF Berlin

2015 VjF Workcamp Haus Biber & Co.

 

Thema des Camps:        Haus Biber & Co.; Alt Necheln/ Naturpark Sternberger Seenlandschaft

Wiederherstellen der Freifläche, Restaurierung der Schaubiberburg, Erweiterung der Geländes mit neuen

Elementen : Natursteinmauer, Biberdamm, Kletterbaum, Biber als Standbild (Holzstamm)

 

„Brrüüel where, Mecklenburg-Western Pomerania? Never heard of that!“ hieß es zum vierten Mal in diesem Jahr.  Schon traditionell wurde ein naturverbundenes Projekt die Grundlage für zwei erlebnisreiche Wochen im Naturpark Sternberger Seenlandschaft. Die Wege waren den 9 Teilnehmern nicht zu weit. Aus Mexiko und auch Japan kamen sie, um täglich mit dem Rad zum Haus Biber & Co. zu fahren. Ein zuwendungsbedürftiger Informationspunkt über das Leben und das Habitat des Bibers. Keinen Empfang für die Mobiltelefone, Mücken und Unmengen von Brennnessel gehörten zu den Grenzerfahrungen der 19 bis 23 Jährigen Teilnehmer. Nach zwei Wochen wurde kein Wort darüber verloren, denn alle waren stolz auf die geleistet Arbeit. Die rekonstruierte Schau-Biberburg, der neu entstandene Biberdamm und eine bepflanzte Natursteinmauer können langfristig und nachhaltig Zeugnis für das freiwillige Engagement ablegen. Ausgleich für die manchmal mehr als halbtägige Arbeitszeit boten die Bademöglichkeiten in den Seen des Naturparks, Begegnungen mit Ansässigen und Aktiven beim 2. Naturerlebnisfestival oder Lagerfeuerabenden mit dem Musikcamp Haus der Zukunft/ Warin, dem Imkerverein Brüel oder dem Gartenverein „Lütt Acker“ Sternberg. Zu den Highlights dieser bewegenden Tage gehörten dennoch die ganztägigen Gruppenausflüge, sei es mit dem Kanu entlang des Warnow Stromes, mit dem Zug in die Landeshauptstadt Schwerin oder über‘s Wochenende ins Gutshaus Friedrichswalde. Mit vielen neuen Erfahrungen (Seil- und Baumklettern, Musizieren in historischem Ambiente, Floßbauen)  und Wissen (Biber, Bienen, Fledermäusen) fuhren die Freiwilligen nach 14 Tagen in ihre Heimatregionen in Frankreich, Spanien, Russland oder Italien zurück. Stets mit einem lachenden und weinenden Auge und vielen neuen Freunden.

2014 VjF Workcamp Bienen brauchen Blüten

 

Thema des Camps:        Naturerlebnis-Spielplatz.; Roter See/ Naturpark Sternberger Seenlandschaft

Gestalten der Freifläche, Erweiterung der Geländes mit neuen

Elementen : Thronsaal der Bienen,Natursteinmauer, Treppe, Bänke und Spielelementen

 

Auszug Artikel der SVZ Brüeler Anzeiger / Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Tageszeitung und auf Epaper .

Quelle: http://www.svz.de/lokales/sternberg-bruel-warin/studenten-begeistert-von-brueel-id7400861.html


Zum dritten Mal gibt es ein internationales  Workcamp  in  der  Stadt,  bei  dem  die Biene im Mittelpunkt steht.  Floris kommt aus  Amsterdam.  Der  22-Jährige  studiert Sport  auf  Lehramt  und  könnte  jetzt  eigentlich  seine  Semesterferien  genießen. Doch Floris will arbeiten. Er ist mit weiteren elf Studenten Teilnehmer eines internationalen  Workcamps  in  Brüel.  Die ruppe ist in der ganzen Welt zu Hause: Italien,  Spanien,  Frankreich,  Russland, Südkorea, Ukraine und Niederlande. Aus Deutschland kommen die beiden Betreuer. Einer von ihnen ist Markus aus Schwäbisch Hall, der in Konstanz am Bodensee Soziologie und Wirtschaft studiert. Der 27-Jährige, der seinen Zivildienst im Ausland geleistet hat, war zufällig auf den Workshop gestoßen. Markus war auch bei den beiden vorherigen in Brüel dabei. „Ich bin total begeistert. Die internationale Besetzung ist spannend. Und die Leute hier sind sehr dankbar. Schon als wir das erste Mal hier gewesen sind, sind Brüeler auf uns zugekommen“, so der 27-Jährige. Im Gegensatz zu  Amsterdam  sei Brüel ein wirklich kleiner Ort, sagt Floris.
Trotzdem  gefällt  es  ihm  gut.  „Ich  liebe  die  Natur“,  zeigt  er  sich  denn  begeistert. In  der  ersten  Woche  ihres  Aufenthaltes  helfen  die  Studenten,  den  Natur -Erlebnis-Spielplatz am Roten See voranzubringen. Zum Baumhaus führt eine Holzrampe, auf der Stufen befestigt sind, und über den befestigten Hang ein Weg, der künftig Eltern ermöglichen soll, hier einen Kinderwagen zu schieben. Bei den Grabearbeiten sei auch etlicher Schutt zu Tage gekommen, sagt Rita Klammer vom Sternberger Imkerverein, die als Umweltpädagogin ebenso wie Naturparkranger Mario Krüger wichtiger Ansprechpartner für die jungen Leute ist. „Der Einsatz ist körperlich sehr anstrengend“, weiß sie. Die Studenten arbeiten fünf Tage in der Woche jeweils fünf Stunden, unentgeltlich. Dafür sind sie aber mit viel Freude und Elan am Werk“, sagt sie. Und  setzt  nach,  dass  die  jungen  Leute  für  ihren Aufenthalt  Geld  bezahlen,  hier  in  der  Sporthalle schlafen und pro Tag nur einen Verpflegungssatz von vier Euro zur Verfügung hätten… Überglücklich  ist  Rita  Klammer  darüber,  welche  Initialwirkung  inzwischen  von  den  Workshops  ausgeht. Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Tageszeitung und auf Epaper .